Mit einem Internet-Stick kann man unabhängig vom Aufenthaltsort sofort Zugang zum Internet bekommen. Schutzkappe abziehen, Stick in das Laptop oder das Notebook einstecken und los geht's! Der Internet-Stick ist damit die ideale Lösung für alle, die viel unterwegs sind oder die selbst zu Hause unabhängig von einem DSL-Vertrag oder vom Telefon ins Internet gehen möchten. Auch die Installierung eines Internet-Sticks ist denkbar einfach. Alles, was dafür an Treibern und unter Umständen auch an Software für den Zugang benötigt wird, ist bereits auf dem Stick gespeichert und installiert sich vollautomatisch beim ersten Kontakt mit dem USB-Port. Internet-Sticks gibt es wie Sand am Meer. Etwas schwieriger gestaltet sich deshalb die Frage, für welches Modell man sich entscheiden sollte. Wie in anderen Ländern üblich, bieten auch in Österreich die Mobilfunkprovider durch die Bank ihre eigenen Sticks an. Der Internet Stick Österreich unterscheidet sich also in nichts von seinen "Kollegen" im restlichen Europa. Da technische Unterschiede marginal sind, kommen als Entscheidungsgrundlage nur zwei wichtige Faktoren ins Spiel. Das wäre zum einen die Geschwindigkeit und das sind zum anderen die Kosten. Von der technischen Leistungsfähigkeit her kommen quasi alle Internet-Sticks auf eine Geschwindigkeit von 7,2 MBits pro Sekunde. Die Provider "bremsen" sie allerdings in aller Regel und erlauben nur eine Geschwindigkeit von 3,6 MBits pro Sekunde. Hintergrund dafür ist, das Netz nicht zu überlasten und möglichst vielen Kunden eine gute Durchschnittsgeschwindigkeit garantieren zu wollen. Wer mit Stick schneller sein möchte, der muss wohl oder übel tief in die Tasche greifen. Apropos. Die gute Nachricht zuerst: Einen Internet-Stick kann man vollkommen gratis bekommen. Die schlechte Nachricht ist dann allerdings, dass man einen Datenvertrag dafür abschließen muss. Wer das nicht möchte, der muss sich einen Internet-Stick kaufen und dann bei einem Provider seiner Wahl im Prepaid-Verfahren eine SIM-Karte erwerben und die gewünschte Nutzungskapazität im Voraus zahlen. Internet-Sticks gibt es nicht nur bei allen Mobilfunkprovidern, sondern sie sind zum Beispiel auch im Elektrohandel erhältlich. Wer einen eigenen Stick besitzt, ist übrigens nicht an einen bestimmten Provider gebunden. Selbst wenn man den Stick von Provider A kauft, kann man die SIM-Karte von Provider B einlegen. Das setzt lediglich voraus, dass Provider B einen sogenannten SIMonly-Tarif im Angebot hat.