Internet-Sticks gibt es wie Sand am Meer, aber Internet-Sticks mit einem richtigen Vornamen sind rar gesät, umso besser prägen sie sich freilich beim Kunden ein. In Österreich kann man so einem Exemplar gleich zweimal begegnen. Der Mobilfunkprovider telering hat einen "Willi" und seinen kleinen Bruder "Starter Willi" im Angebot. Ein kluger Schachzug, der kalte Technik irgendwie liebevoll personalisiert und deshalb vor allem bei Frauen gut ankommen dürfte. Der Internet Stick telering, sprich also "Willi", ist einer der wenigen Internet-Sticks, die der Kunde nicht gratis bekommt. Selbst bei Vertragsabschluss muss etwas für Willi und seine Miniaturausgabe bezahlt werden. Die beiden Internet-Sticks unterscheiden sich dabei vor allem durch ihre Schnelligkeit. Während "Willi" mit bis zu 7,2 MBits pro Sekunde im Internet unterwegs ist, bringt der "Starter Willi" es "nur" auf 3,6 MBits pro Sekunde. Damit unterscheiden sich die Zwei also in keinster Weise von den Internet-Sticks anderer Mobilfunkprovider - aber sie kommen deutlich netter rüber und bleiben länger im Gedächtnis haften. Internet-Sticks stellen die Verbindung zwischen einem mobilen Computer und dem Internet her und sorgen so vor allem unterwegs dafür, dass reibungslos gesurft und gemailt werden kann und auch Down- oder Uploads möglich sind. Es gibt grundsätzlich die Möglichkeit, die Nutzung der Internet-Sticks mit einem Mobilfunkvertrag rund um die Uhr zu gewährleisten. Diverse Internetportale helfen dabei, die beste Flatrate für die eigenen Ansprüche aus der Vielzahl der Offerten herauszufiltern. Internet-Sticks sind aber auch ohne vertragliche Bindung zu haben. Der Kunde muss den Stick in dem Fall kaufen und mit einer Einmalgebühr abgelten. Bei einem Vertragsabschluss gibt es den Internet-Stick dagegen zumeist gratis dazu. Es gibt viele gute Gründe, keinen Vertrag für den Zugang zum mobilen Internet abschließen zu wollen. Dem einen ist angesichts der schnell wechselnden Marktbedingungen und der technischen Entwicklung die Vertragsbindung zu lang, der andere surft ohnehin nur alle Jubeljahre mobil. Was auch immer der Grund sein mag, es gibt jede Menge Prepaid-Produkte, auf die der Kunde ausweichen kann. Man zahlt vorab eine bestimmte Summe ein und ruft sie dann tageweise, wochenweise oder auch nach Volumen ab.